4. Was ist beim Wurfzelt-Kauf zu beachten?

Mittlerweile gibt es sehr viele verschiedene Hersteller von Wurfzelten auf dem Markt. Deshalb lohnt sich ein Blick auf der-wurfzelt-test.de um einen Überblick über die Preise und Qualitäten zu bekommen. Dabei spielt es keine große Rolle, ob Sie Ihr Wurfzelt in einem Outdoor- und Camping-Geschäft kaufen oder im Internet. Der Kauf beim Fachhändler hat natürlich den Vorteil, dass Sie sich das Zelt genau ansehen können. In guten Outdoor-Märkten können Sie die Zelte sogar aufstellen. Sie können so mit eigenen Augen sehen, wie gut die Verarbeitung ist oder welche Macken das Zelt hat. Wenn Sie Online ein Wurfzelt kaufen haben Sie diese Möglichkeit nicht. Hier müssen Sie sich auf die Angaben der Hersteller verlassen. Kundenrezensionen können Ihnen aufzeigen, wie sich das Sekundenzelt bei starkem Regen oder Sturm verhält. Dies sind Informationen, die Ihnen ein Verkäufer nicht geben kann.

4.1 Anzahl der Schlafkammern und Anzahl der Personen

Bei Wurfzelten gibt es in der Regel nur eine Schlafkammer. Wenn Sie mehr Schlafkammern benötigen, sollten Sie einen anderen Zelttyp erwerben wie zum Beispiel ein Tunnelzelt. Meist handelt es sich bei Wurfzelten um 2-3-Personen-Zelte. Auch ist uns aufgefallen, dass die Herstellerangaben oft sehr idealistisch sind. Unser testsieger, das Quechua 2 Seconds, ist laut Hersteller für drei Personen ausgerichtet. Die Kunden und auch wir sind allerdings der Meinung, dass nicht mehr als zwei Personen angenehm in diesem zelt schlafen können.



4.2 Wassersäule des Außenzeltes

Für unsere Zahlenliebhaber haben wir hier eine kleine Richtlinie, eine Wassersäule unter 1200mm könnte euch bei manch einem feuchten Festival Überraschungen bereiten. Nach DIN sind Zeltaußenhäute allerdings erst Wasserdicht ab einer Wassersäule ab 1500mm. Jedoch wissen alle Outdoor Liebhaber, dass solche Richtwerte mit der Realität reichlich wenig zu tun haben. Nicht nur die Wassersäule ist entscheidend, ob bei anhaltendem Regeneure Höschen trocken bleiben  oder auch nicht.

Beim testen der verschiedenen Zelte gab es bei den Materialien keine Überraschungen. Das Gestell war, konstruktionsbedingt, immer aus Fiberglas und die Haut des Zeltes aus Polyester. Der Boden ist in der Regel Polyurethan (PU) beschichtet, damit wirklich kein Wasser eindringen kann.2.3. Material des Gestänges und der Zelthaut.

4.3 Belüftung

Neben der Wassersäule spielt die Belüftung eines Zeltes ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Gerade in kühleren Regionen können Kondenswasserbildung das Innere des Zeltes sehr feucht werden lassen, und somit auch angrenzendes Equipment und Kleidung. Für sommerliche Ausflüge, Gartenparties, Strandbesuche und Festivals tut es sicher auch ein weniger gut belüftetes Zelt. Besonders alpine Trekking- und Bergfreunde sollten allerdings hierauf ein besonderes Augenmerk legen.

4.4 Gewicht und Packmaß

Wie bereits oben erwähnt sind das Gewicht und Packmaß kleine Schwächen von Wurfzelten. Hier gibt es aber auch je nach Preiskategorie

Aber auch hier gilt: Wer im hochalpinen Bereich unterwegs ist braucht ein anderes Zelt!